Hiltrud Schmolla & Hans-Jürgen Achtzehn

 

Als wir 2006 ins Gelbe Haus einzogen, lag bereits eine intensive Zeit voller

Herauforderungen hinter uns. Nachdem wir beide uns in sehr unterschiedlichen Rollen begegnet waren und beide in der Samuel-Hahnemann-Schule gearbeitet haben, wurde eines Tages auch die Liebe zueinander unüberhörbar, und wir haben uns auf sie eingelassen. Daß die Kraft der Liebe bis ins Mark erschüttert, ist uns eine lebendige Erfahrung geworden.

 

Den Weg, der uns als Paar zum Gelben Haus führte, hatte keiner von uns so geplant und vorhergesehen. Das Leben hatte mit all seiner Wucht, seiner Unberechenbarkeit und seiner Fülle an Wundern zugeschlagen. Jeder von uns beiden hat seine Anteile in diesem Wirbel gesehen, ist ihnen gefolgt und hat „JA“ gesagt.

 

So unterschiedlich wir als Menschen, als Mann und Frau sind, so sehr eint uns die Bereitschaft und das „JA“ zueinander, zu diesem gemeinsamen Ort, zu unseren Kindern, zu unserer Arbeit. Unsere Liebe zur Homöopathie, zu Menschen, die auf dem Weg sind oder sich an ihren Weg herantasten, unsere Liebe zum Leben – sie hat hier im Gelben Haus einen Platz gefunden.

 

Wir haben an diesem Ort Wurzeln geschlagen. Unser Wunsch ist es, auch für andere Menschen hier im Gelben Haus innere wie äußere Räume zu bereiten und sie dazu einzuladen und zu ermutigen, ihre Seele sprechen zu lassen und ihrem Herzen zu folgen, genau so wie uns das Leben hierher geführt hat.  Bedingungslos, mit allen Konsequenzen, mit aller Hingabe an die Intensität der Liebe, ohne zu wissen, wo es hinführt und auch wenn Schmerz, Anstrengung und Allein-Sein mit dazugehören und Konzepte und Selbstbilder ins Wanken bringen. Es lohnt sich unbedingt.