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GESCHICHTE
Unser Haus in Ferch wurde 1913 von einem Geheimrat als Privathaus gebaut.
Er liebte Obstbäume, und so ließ er vom Haus bis zum See herunter an die tausend Obstbäume pflanzen. Im harten Winter 1941 erfror etwa die Hälfte. Noch heute gibt es gut 20 von diesen alten Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Pflaumenbäumen.
Nach dem Tod des Geheimrates 1931, ging das Haus in den Besitz der Inneren Mission der protestantischen Kirche. Sie gab dem Haus den Namen „Luther-Rüst-Haus“.
Es beherbergte auf unterschiedlichste Art und Weise immer viele Menschen und allen Widrigkeiten zum Trotz, blieben der Sinn der Gemeinschaft und der Dienst am Menschen immer wichtig.
So stand in der Eingangshalle über viele Jahre hinweg ein großer Engel, der über die Geschicke der Menschen, die hier ein- und ausgingen, wohlwollend wachte.
Die Innere Mission stellte es für unterschiedliche Zwecke zur Verfügung:
Es diente zunächst der Jugend als Volkshochschule. Die Jugendlichen wurden in die Künste des Spinnens und Webens, in Volkstanz und Volkslied eingeführt.
Im Krieg nahm es Verwundete auf und wurde zum Lazarett.
1954 wurde es zu einer Stätte der Ruhe und Erholung. In den 80er-Jahren diente es einige Jahre als Altersheim.
Heute greifen wir die Tradition dieses schönen, denkmalgeschützten Haus gerne auf und setzen sie auf unsere Art fort: Ein offenes Haus für Gleichgesinnte und Entdeckungslustige, für Querdenker und für alle, denen der Dienst am Menschen Freude und Herausforderung ist.
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